Der Weg zurück,

Wiederherstellung von naturnahen Lebensräumen aus z. B. landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Bodenflächen,

zur Moorlandschaft.

 

 

Vor ca.70 Jahren wurde hier ein Niedermoor entwässert und mit Fichten zugepflanzt und somit das Moor vernichtet,

nicht überall ließ sich das Moor von den Fichten verdrängen.

Torfmoos verschlingt umgekippte Fichten.

Den Bereich an den Moorbächen wollte man mit Erlen aufforsten, nur wenige haben es geschaft und kümmern hier im sauren Moorboden vor sich hin.

Nach der Entnahme der Fichte soll sich hier auf natürliche Weise wieder Birkenmoorwald entwickeln, es wird nur noch bei der Fichtenaussaat eingegriffen bis sich eine Birkendickung hier entwickelt hat.

Entwässerungsgräben werden mit schweren Gerät wieder verschlossen

Einige Tage nach dem verschließen des Entwässerungsgraben

füllen sich wieder die alten Moorseen

Auch die Landwirtschaft versuchte Niedermoore in Weideland umzuwandeln,

hier kann man den Unterschied zwischen beweidete Fläche und Brachland gut erkennen.

 

Durch die jahrzehnte lange Beweidung durch Rindern ist der Stickstoffgehalt im Boden etwas erhöht, mit Mähen der Fläche und Mahdabfuhr soll der Stickstoffgehalt im Boden wieder gesenken werden.

Drainagen zum Abführen von unerwünschtem Grund- bzw. Niederschlagswasser unterhalb der Geländeoberfläche werden selten so gut gefunden wie diese hier.

 

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zu naturnahen Wildbächen

einige Fichtenpazellen hat der Biber überflutet und damit seinen Beitrag für Artenvielfalt schaffen bei getragen.

und um den Lebensraum naturnahe Bachtäler wieder zu schaffen, müssen auch hier die Fichtenplantagen wieder weichen.

Vor  einigen Jahren säumten hier 30 m hohe Fichten diesen Eifelbach und nahmen das Licht für die Artenvielfalt zu erhalten, nun können sich im Bach wieder Biber, Flußkrebse und Perlmuscheln vermehren und im Bachtal ein artenreicher Auenwald entwickeln.

Neophytfreie Bachauen sind mit viel Arbeit verbunden.

zu Heidelandschaften

Magerrasen

 

Auch auf Magerrasenflächen müssen Neophyten wie Beamtenkraut und Goldrute bekämpft werden, bevor unsere bedrohte Arten von diesen Gartenpflanzen hier verdrängt werden.

Borstgrasrasen

Die nassen Weideflächen die man mit den schweren modernen landwirtschaftlichen Gerät nicht mehr bearbeiten konnte, wurden in Fichtenforste umgewandelt, diese verdrängten durch ihre starke Beschattung und dichten Nadelstreu andere Pflanzen und Tiere

Die Fichten wurden gefällt und die Entwässerungsgräben verschlossen. Um wieder eine strukturreiche Offenlandschaft zu erhalten, werden die Flächen mit Schafen und Ziegen beweidet und zum Teil gemäht um eine Verbuschung zu vermeiden.

 

 

 

 

 

 

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