Hier entsteht die Seite Gelbbauchunke.

Die Gelbbauchunke (Bombina variegata) war einst in meiner Heimatregion weit verbreitet, da waren noch die Wald- und Feldwege stark zerfahren und eine Pfütze nach der anderen zeigten die Wege in denen ich als Kind diese kleinen Unken mit dem zitronengelb-schwarz marmorierten Bauch beobachtete. Doch sind im Laufe der Jahrzehnte die Unkenrufe in dieser Gegend fast unbemerkt verstummt. Einige kleine Populationen fanden noch Zuflucht in stillgelegten Steinbrüche und auf Truppenübungsplätze. Um diese Restbestände hier in unserer Region weiter zu erhalten, erfordert einen enormen Arbeitsaufwand zum Schutz dieser stark bedrohten Lurchart.

Unkenreflex (Kahnstellung)

 

 

Zur Wiedererkennung der Einzeltiere werden die Bauchseiten fotografiert, für diesen Zweck habe ich mir diese Apparatur an meiner Kamera gebaut. Mit einem feuchten Schwamm werden die Unken vorne im Behältnis vor einer Scheibe gehalten. Mit dieser Methode wird der Stress auf die Tiere enorm verringert. (man hat die Unken nur kurzzeitig in der Hand, kein halten zwischen Daumen und Finger ist erforderlich)

 

Eine sich häutende Gelbbauchunke, vermutliche Ursache, Chytridpilzbefall. Mehr dazu HIER 

Chytridpilzabstrich

Hier drohte kurz vor der abgeschlossene Metamorphose das vorzeitige Austrocknen des Laichgewässer

 

 

 


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