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 Kreuzkröte - Bufo calamita

Ebenso wie die Wechselkröte ist die Kreuzkröte eine Pionierart trockenwarmer Lebensräume in Gebieten mit lockeren und sandigen Böden. Vorhandensein offener, vegetationsarmer bis freier Flächen mit ausreichenden Versteckmöglichkeiten als Landlebensraum sowie weitgehend vegetationsfreie Gewässer (Temporärgewässer) als Laichplätze sind Voraussetzung für die Existenz der Kreuzkröte. Besiedelt werden Abgrabungsflächen, Bergbaufolgelandschaften, Brachen, Baugelände, Truppenübungsplätze sowie Ruderalflächen im menschlichen Siedlungsbereich. Selbst in strukturarmen Agrarlandschaften wird die Art angetroffen.

Nur selten springen oder hüpfen die Tiere wie Frösche. Extrem kurze Hinterbeine lassen diese Art der Fortbewegung kaum zu. Vielmehr laufen oder rennen die Tiere beeindruckend schnell in kurzen Etappen, wobei der Bauch den Boden nicht berührt.

 
Nach ausgedehnten Niederschlägen in der Zeit von April-August legen Kreuzkröten ihre bis zu 2m langen Laichschnüre mit 3000-4000 Eiern in vegetationsarme Tümpel und Pfützen, je nach Wassertemperatur entwickeln sich zwischen 2-10 Tagen aus den Eiern die Kaulquappen.

Gefährdung, fehlen geeigneter Laichgewässer, Rekultivierung von Brach- und Ödland

 

Verbreitungskarte Kreuzkröte

 

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