Wechselkröte - Bufo viridis

Am 9. Okt. 2010 konnte ich das 1. Wechselkrötenvorkommen in der Städteregion Aachen nachweisen. Im Frühjahr 2011 werde ich für die 

Adulte: Größe der Männchen bis 80 mm, Weibchen bis 90 mm. Oberseite des Männchens grau mit hellgrünen Inselflecken, Oberseite des Weibchens fast weiß mit grünen Inselflecken, an den Flanken der Weibchen meist rötliche Warzen. Körper etwas schlanker als der der Kreuzkröte. Pupille waagerecht, zitronengelbe bis grünliche Iris. Große, flache Drüse über dem Ohr. Oberseite mit vielen, nicht stark ausgeprägten Warzen.

Die Wechselkröte ist als östliche Steppenart an Trockenheit, Wärme und Kälte gut angepasst. Sie bevorzugt offene, sonnenexponierte, trockenwarme Habitate mit grabfähigen Böden und teilweise fehlender, lückiger Gras- und Krautvegetation. Sie ist daher vor allem an Ruderalstandorten, in trockenem Brachland auf Feldern und in Abgrabungsflächen anzutreffen. Sie entfernt sich teilweise sehr weit von offenen Gewässern. Wechselkröten sind vorwiegend nachtaktiv. Die Laichgewässer sind flach und vegetationsarm, z.B. in Steinbrüchen. Als Laichgewässer werden temporäre Gewässer mit mineralischem Boden bevorzugt. Die Wechselkröte toleriert erhöhten Salzgehalt der Laichgewässer. Die Art ist in Deutschland sehr lückig verbreitet und fehlt im Nordwesten.

 

Gefährdung, Fehlen geeigneter Laichgewässer, Rekultivierung von Brach- und Ödland

 

Verbreitungskarte Wechselkröte

 

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